Marcels Gedanken zu: Phönix

Marcel_Gedanken

Liebe Freunde,

Im November ist es endlich soweit: Unser Debütalbum erscheint als Re-Release via Uniqueopia auf iTunes, Amazon und in vielen weiteren Shops. Wenig später dann auch auf Spotify und co. Schon jetzt ist das Album in den Shops zur Vorbestellung bereit. Worüber wir uns als Band natürlich sehr freuen, auch wenn es ein ungewohnter und neuer Weg ist, den wir jetzt und hier einschlagen. Schon immer haben wir davon geträumt ein Album in iTunes oder Amazon, wie die „großen Bands“ anzubieten, doch selbst Anfang 2015 schien dieser Traum immer noch weit entfernt. Doch meistens kommt das Gute unverhofft. Und so konnten wir uns schon vor dem Release von „Ewigkeit“ mit einem möglichen Re-Release von Phönix beschäftigen. Wir konzentrierten uns dabei erstmal nur auf ein Werk und überlegten uns genau, wie wer den Re-Release angehen wollen. Wie können wir alle Songs der „Phönix-Ära“ zusammenfassen und als ein Werk präsentieren? Die einzigste Möglichkeit bestand darin, dem Album eine zweite Bonus CD beizulegen, und Songs wie „Dein Vampir“ oder „Frieden“ mit auf das Album zu nehmen.

Die Entstehungsgeschichte von Phönix ist für uns persönlich eine ganz besondere Erinnerung. Schließlich gab es TDB schon Jahre vorher, als vier-köpfige Band. Als man sich dann allerdings 2010 trennte und wir uns Ende 2012 neu als Duo zusammenschlossen, funktionierte alles plötzlich wie von Zauberhand. Jeder von uns beiden hatten sich in der Zwischenzeit bei seinen Soloprojekten ausgelebt und experimentiert und so wussten wir beide auch wie so eine Albumarbeit zu bewältigen war und wer welche Rolle übernahm. Jeder schätzte das Arbeiten des Anderen, was auch bis Heute immer noch so ist. Aus einer spontanen Idee heraus entstand dann die Single „Aus der Asche“, welche wir im März 2013 als „Comeback“ veröffentlichten. Auch wenn der instrumentale Aufbau und die Arrangements relativ simple gehalten sind, enthält der Songtext doch genau die Zeilen, die uns zu der Zeit durch den Kopf schwirrten und erzählt die Geschichte unserer Rückkehr zu TDB.

Die Albumarbeiten kamen danach erst so richtig in Fahrt. Stilistisch hatten wir uns eigentlich nie festgelegt. „Gothic-Rock / Electro“ ist ein weit gewählter Ausdruck, der aber sehr gut passt. Schließlich haben wir bis Heute keinen festen Stil. Manchmal sind wir eher elektronisch und manchmal gibt es eher Gothic-Rock-Tendenzen, wie zum Beispiel bei „Ewigkeit“. Auch hatten wir eigentlich kein festes Konzept für das Album. Wir nahmen alles wie es kam. Was mir aus heutiger Sicht immer noch ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, den  schließlich entstand aus der verbrannten Asche, der Vergangenheit ein Phönix (um mal weiterhin so symbolisch zu bleiben).

Inzwischen hat Kevin ja entschieden hauptsächlich deutsche Texte für TDB zu schreiben. Deshalb gefallen mir persönlich die zwei englischen Tracks „My World is Burning“ und „Build Your World“ sehr gut. Die Texte des Albums variierten zwischen persönlichen Themen (z.B Ohne Dich) und gesellschaftlichen Themen (z.B. Abwärts oder Alles Was Bleibt). Eine Mischung die wir zum Beispiel auf DunkelSeele nicht haben.

Für die Instrumentale habe ich mir auch kein Konzept gemacht. Auch hier spürt man elektronische und rockige Tendenzen, die ich immer versucht hab unterschiedlich einzubauen. „My World is Burning“ beginnt mit Geigen und einem Synthesizer und offenbart damit die Klangwelten von Phönix. Die Arbeit verlief im Grunde so, das ich Zuhause die Songs arrangierte und produzierte und dann die Instrumentalen + Arbeitstitel an Kevin sendete. Zu 80% bleiben diese Arbeitstitel auch, was mich immer sehr freut.

Für „Alles Was Bleibt“ habe ich ein ruhiges Klavierspiel eingespielt und den darauf folgenden Refrain bewusst etwas voller gestaltet. Die Strophen bauen sich nach und nach auf. Das Intro und das Klavierspiel ist insperiert von früheren Unheilig-Songs. (Beim Musik machen schadet es ja grundsätzlich mal nach rechts und nach links zu schauen, und wie andere ein Intro oder den Songaufbau gestalten. Das hat auch nichts mit kopieren zu tun, denn wenn man eine andere Band gut findet, fließen diese Einflüsse teilweise ganz unbewusst in die Arbeit mit ein. Erst beim späteren hören, fällt einem dann meist auf, dass es einen an Song XY erinnert).

Ich wollte natürlich auch schnellere Songs machen und so entstanden auch Songs wie „Abwärts“ oder „Asche zu Asche“. Meist gab Kevin mir da auch keine Vorgaben und ließ mich einfach machen. Im Grunde war das auch bei DunkelSeele so. Inzwischen habe ich entschieden manche Instrumentale für die Zukunft mit Ihm zusammen zu machen, da ich ja auch unter anderem die Instrumentrale für sein Projekt „Mental Evolution“ produziere/produziert hab.

Ich muss zugeben: Ich höre mir das Album gerne privat an und reflektive über die Entstehung der Songs. Oft kommen auch Gedanken auf, was man eventuell anders machen könnte. Aktuelle arbeite ich ja an Live-Versionen für das im März anstehende Konzert. So habe ich auch die Möglichkeit einige Songs von Phönix (Ich verrate nicht welche :D) neu zu komponieren und einzuspielen.

Phönix (Re-Release) plötzlich bei Amazon oder iTunes zu sehen, gibt einem allerdings doch ein komischen Gefühl. Einerseits ist man natürlich froh, diesen Schritt gemacht zu haben, aber auf der anderen Seiten kommen auch Zweifel auf.

Auch bei den aktuellen Arbeiten ist es im Grunde nicht anders. Auch wenn wir noch nicht zu viel verraten wollen, aber ich kann verraten das Kevin und Ich entschieden haben auch zusammen uns mal an Instrumentale zu setzen. Natürlich freut es mich auch immer ganz besonders wenn Kevin, wie zum Beispiel bei „Frieden“ mal selbst herum experimentiert.

Alle Infos zum Album bekommt ihr, wenn ihr unten auf das Cover klickt. Zum Ende dieses Artikels möchte ich mich bei Uniqueopia bedanken und bei GOTHIC GEGEN MISSBRAUCH UND GEWALT! Zudem möchte ich mich noch bei: Thomas, Jan, Meike & Markus, Jörg, Sacki, Bine, John bedanken…

Liebe Grüße,
Marcel

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